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Rundum gefreute Parteiversammlung

8. November 2023 – Vertiefte Wahlanalyse, umfassende Informationen zu den kommunalen Geschäften, Erläuterungen zu den kantonalen Vorlagen sowie würdige Verabschiedung von a. Gemeinderat Hanspeter Lang.

Mit über 30 Personen fanden sich erfreulich viele Mitglieder der Mittefamilie am Dienstag, 7. November 2023, im Hotel Hirschen zur Parteiversammlung ein. Einen speziellen Gruss konnte Parteipräsident Martin Schlegel, Rico De Bona entbieten, der zum letzten Mal als Kant. Parteisekretär nach Beromünster kam, begleitet vom neuen Parteisekretär, Luca Boog, welcher natürlich Heimvorteil hatte. Auch die Behördenvertreterinnen und -vertreter liessen sich den herbstlich orangen Abend nicht entgehen.

Luca Boog bot einen Einblick in die spannenden Zahlen zum erfolgreichen Wahlsonntag vom Oktober. Die Mitte hat sehr gut mobilisiert und in historischer Manier erstmals sogar einen grösseren Wähleranteil erzielt als bei den Kantonsratswahlen. Der dritte Nationalratssitz war nicht gefährdet und Andrea Gmür wurde im ersten Wahlgang in den Ständerat gewählt.

Gemeindepräsidentin Manuela Jost-Schmidiger informierte über das gelungene Projekt der Dreifachturnhalle inklusive Feuerwehrstützpunkt. Das Gebäude wird sich gut in die Landschaft einfügen und stellt die aktuellen und künftigen Bedürfnisse für den Turn- und Sportunterricht sicher. Die Feuerwehr Michelsamt erhält einen modernen Stützpunkt im Zentrum des Einsatzgebietes. Über die rund 20 Mio. Franken findet am 3. März 2024 eine Urnenabstimmung statt.

Das Budget der Gemeinde Beromünster sieht einen Verlust von rund 2 Mio. Franken aus. Wichtig sind die kommenden geplanten Infrastrukturanlagen im Bereich Busbahnhof und Schulhauserneuerungen. Die Gemeinde geht weiterhin von einem moderaten Wachstum aus. Eine Erhöhung des Steuerfusses ist auch aufgrund des vorhandenen Eigenkapitals kein Thema.

Vom Kantonsrat orientierte Markus Bucher über die aktuellen Geschäfte. An der letzten Session wurden über 50 Geschäfte erledigt. Die Gemeinden konnten gute Steuereinnahmen generieren. Die bürgerliche Steuerstrategie ging auf. Auch der Kanton steht gut da und konnte so den Ausfall der Nationalbankgelder kompensieren. Die Ablehnung des Aufgaben- und Finanzplanes erfolgte mit dem Auftrag an den Regierungsrat, mit weniger Mittel zu budgetieren. Es muss vermieden werden, dass plötzlich wieder Sparprogramme nötig werden.

Bei den kantonalen Abstimmungen hat Die Mitte Luzern die Nein-Parole zu den zwei Volksinitiativen beschlossen. In beiden Fällen sind die Forderungen der Initianten unrealistisch. Ja sagt die Mitte zum Ausbau der Kantonsschule Sursee und zum Gegenentwurf zur Anti-Stauinitiative, welcher zumindest Planungssicherheit schafft.

Schliesslich verabschiedete Parteipräsident, Martin Schlegel, Hanspeter Lang, welcher über 32 Jahre die Gemeindepolitik wesentlich mitgeprägt hat, zuerst als Mitglied im Gemeinderat von Gunzwil und ab 2009 im Gemeinderat Beromünster mit dem Ressort Finanzen und Bau. Mehrere Gemeindefusionen und zahlreiche Grossprojekte inklusive Umfahrungsstrasse wurden von Hanspeter Lang kompetent und effizient betreut. Der haushälterische Umgang mit den Finanzen war ihm genauso ein Anliegen wie die Gespräche mit der Bevölkerung über die Parteigrenzen hinaus. Die Parteiversammlung verdankte die Arbeit mit einem grossen Applaus. Hanspeter Lang dankte seinerseits für die unzähligen guten Gespräche in der Mittefamilie und betonte, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinderäte stets kollegial gut gewesen ist. Vor allem aber durfte er immer auf fachlich sehr kompetentes Personal zurückgreifen.

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