Neues Co-Präsidium
Christian Galliker konnte am 21. Mai 2026 rund 40 Personen zur Parteiversammlung begrüssen. Er erinnerte im Jahresbericht an zahlreiche Anlässe und Aktivitäten im letzten Jahr. Auch die Zahlen präsentierten sich mit einem kleinen Gewinn erfreulich. Mit Karin Ettlin-Huser wählte die Versammlung eine neue Co-Präsidentin. Mit ihr und Christian Galliker verfügt die Ortspartei nun über ein junges, dynamisches und zugkräftiges Parteipräsidium. Grossen Applaus erhielt der abtretende Markus Bucher, dessen Verdienste entsprechend gewürdigt wurden.
Nominationen für Luzern
Einstimmig nominierte Die Mitte Beromünster die bisherigen Mitglieder des Kantonsrates für die Wahlen im Frühling 2027. Es gilt alles daran zu setzen, dass Beromünster weiterhin mit Luca Boog, Manuela Jost-Schmidiger und Christian Galliker im Luzerner Kantonsparlament vertreten ist.
Infos aus dem Gemeindehaus
Die Gemeindepräsidentin informierte über den Jahresbericht und Abschluss 2025, den Sonderkredit für den Busbahnhof, die Abrechnung des Sonderkredits für die Gesamtrevision der Ortsplanung sowie den Stand verschiedener Projekte. Sie lud gleichzeitig zur Orientierungsversammlung vom 1. Juni 2026.
Braucht die Schweiz einen Bevölkerungsdeckel?
Geschätzt wurde der Besuch von Nationalrat Leo Müller, der zur nationalen Abstimmung vom 14. Juni 2025 über die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)» sprach. Die Mitte anerkennt, dass mit der Zuwanderung grosse Herausforderungen verbunden sind. Sei dies etwa beim Schutz von Umwelt und natürlichen Ressourcen, bei der Belastung von Infrastruktur, Gesundheitswesen und Sozialwesen oder im Wohnungsmarkt. Die Mitte nimmt diese Sorgen der Bevölkerung ernst und hat darum im Parlament einen Gegenvorschlag lanciert, welcher diese Herausforderungen angehen wollte, ohne den bilateralen Weg zu gefährden. Leider fand dieser Vorschlag im Parlament keine Mehrheit, weshalb die Anliegen an der vergangenen Frühlingssession der eidgenössischen Räte in Form von Fraktionsvorstössen in den politischen Prozess eingebracht wurden. Die Initiative der SVP ist dagegen nur eine Scheinlösung. Sie schränkt den politischen Handlungsspielraum der Schweiz ein und gefährdet den bilateralen Weg mit der EU. Die Initiative löst keine einzige Herausforderung, schafft aber zahlreiche neue Probleme. Der Bedarf an Arbeitskräften bleibt, doch Zuwanderung wird rationiert. Es fehlen Pflegepersonal, Handwerker, Fachkräfte und Servicepersonal. Die vorgesehenen Kontingente sind ein planwirtschaftliches Instrument und führen zu mehr Bürokratie und Streit zwischen Branchen und Regionen. Schliesslich setzt das Volksbegehren Schengen/Dublin und den bilateralen Weg aufs Spiel. Polizei und Asylsystem werden geschwächt und die Schweiz damit unsicherer. Die Initiative bringt keine Lösungen, sondern schafft ein Chaos.
Der anschliessende Apéro bot genügend Raum, um im persönlichen Gespräch das eine und andere Thema weiter zu diskutieren und den persönlichen Austausch zu pflegen.
Es war eine rundum gefreute Parteiversammlung.